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Re: Die Abhörtechnik(en) der Stasi - Mikrowellen als Abhörmethode

31.03.2011 16:41:17
Solche Vorträge sind generell weiterzuempfehlen, da die gleiche Praxis bis 2011 in ganz Deutschland angewendet und durch professionellen Einsatz von Mikrowellenstrahlung auch bei gezielter, planmäßiger Gesundheitsschädigung eingesetzt wird.

"TV-Dokumentation, ARD 02.04.2012, "Der Sturz, Ignoranz, dein Name sei Honecker

Die DDR - ein Unrechtsstaat? Keine Rede davon. Die Toten an der Mauer? Selbst schuld. Die ARD-Dokumentation "Der Sturz" zeigt eine uneinsichtige Margot Honecker und entlarvt das DDR-Herrscherpaar.
Dennoch ist er sehenswert. Denn Friedler schneidet die verschiedenen Ebenen und Wahrnehmungen intelligent gegeneinander. Margot Honeckers Ignoranz und ihre Lügen kontrastieren mit den Geschichten von DDR-Opfern, die einsaßen – in Bautzen oder im Jugendwerkhof Torgau. Der Verklärung gibt der Autor keinen Raum. Die Honeckers und ihre Helfershelfer richten sich von allein, ohne dass die Ewiggestrigen Friedler Propaganda vorwerfen könnten. Dies wiederum rührt vornehmlich aus Margot Honeckers Zynismus her.
Die frühere Volksbildungsministerin bemerkt etwa über die Mauertoten: „Es lässt einen nicht ruhig, wenn ein junger Mensch auf diese Weise ums Leben kommt.“ Freilich liege die Schuld bei dem Toten selbst. „Der brauchte ja nicht über die Mauer zu klettern. Diese Dummheit mit dem Leben zu bezahlen, das ist schon bitter.“ Brutaler geht’s nicht."

03.04.2012 Frankfurter Rundschau, www.fr-online.de

Freiheitsdenkmal Leipzig Die Kraft der Zivilcourage
Im Herbst 1989 gingen in Leipzig 70.000 Menschen für Freiheit und Demokratie auf die Straße. Nun hat die Stadt einen Kunstwettbewerb ausgerufen, um an die friedliche Revolution zu erinnern.

Mit einem „Freiheits- und Einheitsdenkmal“ will die Stadt Leipzig an den 9. Oktober 1989 erinnern, an jene Montagsdemo mit 70.000 Teilnehmern, die als das Entscheidungsdatum der friedlichen Revolution in der DDR gilt.
In Leipzig schlagen sie für den Leuschnerplatz, gegenüber dem Rathaus, die Einrichtung eines „Demonstrationsplatzes“ vor. In Form eines farbigen Bodenreliefs soll auf diesem Platz ausgehend von den Ereignissen des Jahres 1989 eine permanente Chronik aktueller Demonstrationen aufgezeichnet werden. Dieses Jahr für Jahr fortzuschreibende Prozess-Kunstwerk soll von einer „Stiftung an die Zukunft“ betreut werden, in der berufene Geistesgrößen über unsere öffentliche Protestkultur reflektieren.
J.E.: Die Zahl derer, die Persönliches berichten können, nimmt ja ab. Trotzdem sollte ein Denkmal weiter funktionieren. Wir fragten uns, was von den damaligen Vorgängen sich vielleicht auf spätere Generationen auswirken könnte, und fanden dabei etwas, das relevant bleibt: die Kraft der Zivilcourage. Das könnte so ein Staffelstab sein, der von den Demonstranten des Herbst ’89 an ihre Nachfahren weitergegeben wird. Wäre das nicht ein viel produktiveres Erbe als ein Monument, das stumm in der Gegend herum steht?
T.E.: Unser Konzept appelliert an die Leipziger, sich nicht auf Ihren Verdiensten von damals auszuruhen, sondern mit dem Denkmal in die politische Bildung ihrer Nachkommen zu investieren. Unser Entwurf will vor allem denjenigen einen Zugang ermöglichen, die nicht dabei waren, den Nicht-Ostdeutschen, den kommenden Generationen vielleicht ganz Europas. Erinnern hat ja viel mit Deuten zu tun, und da liegen die Diskrepanzen inzwischen wohl weniger zwischen Ost und West, als zwischen Alt und Jung – ein Problem übrigens, das nach unserer Sicht den Berliner Wettbewerb für den Standort „Schlossplatz“ ganz massiv geprägt hat.
T.E.: Heutige Demos in Deutschland sind nicht annähernd so brisant wie 1989, aber sie sollten uns deshalb nicht gleich als geringfügiger gelten. Ihre Wirkung liegt nicht im revolutionären Kraftakt, der ein System zum Einsturz bringen soll, sondern in der Überzeugung, dass man Realität in vielen kleinen Schritten beeinflussen kann. Wer will entscheiden, welche Aufgabe mehr zählt, welche mehr Kraft fordert?
J.E.: In vielen Fällen dient Gewalt ja nur dazu, mediales Aufsehen zu erzeugen. Unser „Protestplatz“ könnte dagegen selbst für kleinere Demos Aufmerksamkeit schaffen, wodurch Randale als Spektakel überflüssig würden.
T.E.: Zu unserem Denkmalskonzept gehört ja noch die Stiftung. Die soll nicht nur Aktionen erfassen und für deren Markierung auf dem Platz sorgen, sondern sich vor allem mit inhaltlichen Fragen auseinandersetzen – etwa wie mit Auftritten der Rechten und deren Gegendemos umzugehen ist, oder wie sich innovative Protestformen integrieren lassen, z.B. Flashmobs, die nicht angemeldet, sondern frei per Internet organisiert werden. Auch die Platzbesetzungen der Occupy-Bewegung oder Netzkampagnen mit zehntausenden Petitionen wären Themen, die Bearbeitung verlangen. Es gibt unseres Wissens nirgends ein zugängliches Archiv der zivilen Widerständigkeit..“
Lothar Stern, 31.08.2012,Frankfurter Rundschau, www-fr-online.de



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2012 16:12 von Lothar Stern.
Betreff Autor Angeklickt Datum/Zeit

Die Abhörtechnik(en) der Stasi - Mikrowellen als Abhörmethode

Dr. Munzert 7108 31.03.2011 11:06:36

Re: Die Abhörtechnik(en) der Stasi - Mikrowellen als Abhörmethode

Lothar Stern 3770 31.03.2011 16:41:17



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