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Der Stasi auf der Spur (Nürnberger Nachrichten)

25.10.2009 19:59:15
Zirndorf: Der Stasi auf der Spur Artikel Nürnberger Nachrichten , 12.10.2009
[www.nn-online.de]
Auszüge:
ZIRNDORF - Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall werden in einer Projektgruppe in Zirndorf, Landkreis Fürth, zerrissene Stasi-Akten zusammengeklebt, die der Geheimdienst der DDR hatte beseitigen wollen. Die Mitarbeiter der Behörde benötigen ein dickes Fell, denn was die geflickten Papiere beinhalten, ist mitunter schwer verdaulich. Hunderte nicht enttarnte Spitzel dürften vor dem zittern, was hier Stück für Stück ans Tageslicht kommt.
Als im November 1989 die Mauer fiel, begann der Staatssicherheitsdienst sein Vernichtungswerk. Die Beweise für 40 Jahre Bespitzelung, Mord und Unterdrückung sollten in den Reißwolf wandern, doch die Zeit drängte. Als durchsickerte, was in den Stasi-Bezirksverwaltungen landauf, landab vor sich ging, besetzten mutige Bürger die Gebäude. Im Januar 1990 stürmten sie die Zentrale in Berlin.

Bis dahin hatte die Stasi bereits unschätzbar viel Material vernichtet, doch beileibe nicht alles. In der Endphase zerfetzten Stasi-Mitarbeiter Akten mit der Hand - eine so genannte Vorvernichtung - doch ehe das Papier in Feuchtschreddern unlesbar gemacht werden konnte, wurden tausende Müllsäcke mit Schnipseln gesichert... manchmal offenbart sich schonungslos das perfide Vorgehen der Staatssicherheit.

...Partnerschaften zu ruinieren, die dem DDR-Regime ein besonderer Dorn im Auge waren. Und das Bemühen der Stasi, politische Gegner beruflich und privat zu zermürben, im Fachjargon «Zersetzung» genannt. Das Ziel: «Wem Beruf und Privatleben zur Hölle gemacht werden, der hat keine Kraft mehr, sich politisch zu engagieren», sagt Petter. Bestenfalls - aus Sicht der Stasi - wurde er depressiv, dann löste sich das Problem von selbst.
Heimlich in die Wohnung
Einer Schwerinerin, die sich im Arbeitskreis «Frauen für den Frieden» engagierte und die als besonders ordnungsliebend galt, setzte die Stasi zu, indem man heimlich in ihre Wohnung eindrang und Gegenstände umstellte. Aus Angst, dass man sie für verrückt hält, sprach die Frau mit niemanden darüber, fraß alles in sich hinein und zog sich schließlich zurück.

Über die in Zirndorf gewonnenen Erkenntnisse sind schon einige inoffizielle Mitarbeiter gestolpert. So wurde der einstige Rektor der Berliner Humboldt-Uni, der Theologieprofessor Heinrich Fink, als IM geoutet und Thüringens ehemaliger Landesbischof Ingo Braecklein als Stasi-Zuträger entlarvt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.2009 20:02 von Dr. Munzert.
Betreff Autor Angeklickt Datum/Zeit

Der Stasi auf der Spur (Nürnberger Nachrichten)

Dr. Munzert 4084 25.10.2009 19:59:15



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